Archiv der Kategorie: Traumfänger

Besonderes, Herausragendendes, Auffallendes, Verbindendes, Richtungweisendes. Im Gegensatz zu den akribisch geführten Tramtagebüchern von Früher. Das brauchte ich damals nur um verstehen zu lernen.

Tulip

Den Weg verloren.

Das habe ich heute Nacht wieder in Variationen geträumt. Wie schon seit Jahren! Vom Weg abgekommen, Orientierung plötzlich weg. Ich biege um eine Ecke und finde nicht das Erwartete vor, kenne mich nicht aus. Ich versuche zu retten, will zurück gehen, verliere mich auch dort…

Ich habe mich auf meinem Weg verloren!

Vor einiger Zeit habe ich den Satz gehört: Alles ist schon immer dagewesen! Die Antworten, die du suchst findest du in dir. Das hat mich mitgenommen, bedeutet es doch: REICHTUM, in Geist und Seele.

Gestern habe ich die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) für mich entdeckt. Nebenbei, in meinem Qi Gong Kurs wurden die Meridiane erwähnt. Es ging um das Imunsystem. Ich akkupressurte auf die verlangten Punkte und spürte sofort, abgesehen von Schmerz: WAHRHEIT- Wahrheit liegt hier begraben. Soviel Potential mit dem ich arbeiten kann! Wieso fällt mir das erst jetzt auf?!? Dabei habe ich schon in der Arbeit mit Kinder- und Jugendlichen mit dieser Engergie gearbeitet. Ich konnte (kann?) spüren wo im Körper eines Menschen Engergie fehlt (als kalter Sog gefühlt) und dann dort Engergie geben (gewölbten Hände übereinander im Abstand von wenigen Zemtimetern über dem Köper des Menschen halten und die Energie fließen lassen). Wie konnte ich da so EEEEWIGG brauchen um mal nach fernost zu schauen. Qi Gong, Yoga und jetzt TCM zu entdecken??!?!!!

Auch die Antwort ist schon da, kommt hoch: Es ist immer derselbe Grund bei mir! Von Außen keine Unterstützung (Ey, guck doch mal da hin) und ich selber kümmere mich nur schlecht und widerwillig um mich seit MJ’s Tod. Davor konnte ich es fast ein Jahrzent lang, aber es ist mein Lebensthema. Und so habe ich vorsichtshalber an der ganzen chinesischen Weißheit vorbeigeschielt. Interessanter Weise muss ich wirklich geschielt haben, denn ich habe Karate gemacht. Vor ein paar Jahren deutlich eine Verbindung zum Tai Qi gefühlt. Und seit den Meditationen mit G. weiß ich um die Macht der Gedanken!

Also, da ich ganz grundsätzlich nicht mehr in Erwägung gezogen habe, dass mir irgendwas helfen könnte (zu entspannen, zu schlafen, meine Gedanken zu fokussieren, meine Schmerzen lindern) war auch entsprechend meine Aufmerksamkeit woanders (schlimmstenfalls auf Vermeidungstaktik) und mir ist die Kraft der TCM nicht aufgefallen.

Wieso jetzt?

Als ich die Opferrolle hochkommen fühlte, dachte ich „und genau das mach ich jetzt mal nicht!“ Ich packe das jetzt nicht auf meine lange Enttäuschungsliste mit drauf, sondern sage „Wer weiß wozu es gut war? Was dadurch abgewendet wurde (MyMonk Bauer: Kuh) Und was lernt uns das? 😉

Nicht dass ich das durchgängig so hinbekomme, aber immerhin hat es gereicht meinen Blick auf die TCM zu lenken! Es wird also hier bald einen neuen Menüpunkt geben.

Weg-finde-Traum

Schon sehr viele Male habe ich es geträumt. Auch schonmal einen aufgeschrieben. Jeder wird von mir beachtet, da ich fast immer (immer?) davon aufwache, kann ich auch nicht umhin zu bemerken: das es wichtig ist. So wie es auch die große Zahl der Variationen und Wiederholungen nahe legt.

Ich finde meinen Weg nicht zurück! Meist nach Hause. Kann nichts sehen, zu dunkel, unscharf, zu hell. Oder mein Fortbewegungsmittel versagt, Unfälle passieren dann gern.
Meist werde ich begleitet von Partnern, die mich behindern oder zumindest nicht hilfreich sein!
Oder ich komme gar nicht erst hin: oft Flughaffen oder Bahnhof, dann auch Zeitdruck.

ok. Ich bin überrascht es letzte Nacht wieder geträumt zu haben, denn das sagt mir, ich habe mich getäuscht.
Ich wähnte mich auf dem richtigen Weg (kreatives Schreiben & Yoga), tägliche Meditationspraxis und aktive Persönlichkeitsentwicklung!

Und ich wähnte mich mit den richtigen Leuten, nah?!? Okok, das noch nicht, aber ich arbeite daran. Mein Mann ist mir jedenfalls zur Seite, sogar sehr interessiert!

Jetzt fällt es mir auf der Weg-finde-Traum hat sich entwickelt! Verändert sich, wenn ich etwas verändere!
Zu Beginn, vor 10 Jahren, war es WASSER auf dem ich den Weg nicht fand und meist ertrank. Dann nachdem ich erkannte, dass ich an meinem Leben etwas ändern muss, kam buchstäblich Land in Sicht, aber es brauchte Zeit bis ich es auch erreichen konnte und nicht von der starken Strömung daran gehindert wurde, ganz so wie im wirklichen Leben bei Veränderungsprozessen.
Albträume mit der Wassersymbolik haben bei mir Geschichte. Schon als junge Ewachsene setzte mir mein Unterbewusstsein, also ICH, dieses Bild für hochkommende nicht gelebte, unerwünschte Gefühle ein (Jahrelang: Das Haus an der Elbe (Flut). Dann: Die Flussfahrt (Elbe, Strudel)

Nun habe ich mich versprudeltes, verzettel. Bei dem Versuch die Gedanken zu ergründen, habe ich mich so weit verzweigt, dass ich auf Abwege geraten bin. Oder doch nicht?!
Ich kann ja auch wieder den Bogen schlagen: Ich bin auf dem richtigen Weg, auf meinem Weg. Um besser sehen zu können, brauche ich noch Leute die mich verstehen und unterstützen ;-)))))) Und da bin ich schon dran. Dabei hätte ich noch vor gar nicht so langer Zeit behauptet, dass gebe es für mich nicht!

Es entwickelt sich: ICH!